Modul DR1031

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Nichtionisierende Strahlung (Elektrosmog): Fakten, Risiken und Rechtsgrundlagen - hoch und niederfrequente Strahlung

Kursleiter/inAnita Müller, Projektleiterin, ASEB - Ecosens - Kompetenzzentrum für nichtionisierende Strahlung, Wallisellen
Dauer1 Tag
Datum28.10.2010
OrtBern-Liebefeld
Anmeldeschluss08.10.2010
TeilnahmegebührenCHF 620.-
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Zusammenfassung

Die Thematik rund um Elektrosmog – im Fachjargon als nichtionisierende Strahlung bezeichnet – ist vielschichtig. Unterschiedliche Interessen und Standpunkte prallen aufeinander, die Diskussionen werden zu grossen Teilen emotional geführt.

Der Kurs vermittelt die technischen, medizinischen und rechtlichen Grundlagen, zeigt die unterschiedlichen Standpunkte auf und vermittelt die Grundlagen, sich sachlich mit der Thematik auseinandersetzen zu können.

Für die beiden Themenbereiche hoch- und niederfrequente Strahlung wird die Gruppe aufgeteilt. Die Teilnehmenden wählen bei der Anmeldung einen der beiden Schwerpunkte:

  • hochfrequente Strahlung (Funkanwendungen)
  • niederfrequente Strahlung (Stromherstellung, -transport und -verbrauch)
 
Dieser Kurs wird von der Vereinigung für Umweltrecht VUR, ÖBU, der Association romande pour la protection de l'eau et de l'air ARPEA, Ecoparc, sowie FachFrauen Umwelt (FFU) empfohlen. Ihre Mitglieder erhalten 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Worum geht es?

Elektrosmog – auch nichtionisierende Strahlung genannt – ist allgegenwärtig, sei es im Zusammenhang mit Mobilfunkantennen, weiteren Funkanwendungen, Trafostationen oder Starkstromleitungen. Dementsprechend häufig sind nichtionisierende Strahlungen ein Thema, sei es bezüglich Gesundheitsschutz, Mietwert oder Attraktivität als Wirtschaftsstandort.

Was möchten wir erreichen?

Die Teilnehmenden kennen nach dem Kurs die grundlegenden Begriffe zum Thema nichtionisierende Strahlung sowie die vorhandenen Rechtsgrundlagen. Sie sind vertraut mit den technischen Fakten und den gesundheitlichen Risiken und wissen, zu welchen Fragen Ungewissheiten vorliegen. Sie kennen die verschiedenen Akteure und können Fragen zu nichtionisierender Strahlung auf der sachlichen Ebene angehen sowie Aussagen zu diesem Thema kritisch hinterfragen.

Was ist der Inhalt ?

Je nach gewähltem Schwerpunkt werden die Referate auf den Themenbereich der hochfrequenten oder der niederfrequenten Strahlung ausgerichtet.

Schwerpunkt hochfrequente Strahlung Schwerpunkt niederfrequente Strahlung
• Technische Grundlagen: was ist Elektrosmog überhaupt?
• Elektrosmog und Gesundheit: Fakten, Risiken, Ungewissheiten
• Risikokommunikation
• Was sagt das Recht zum Thema? Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV), Vollzugshilfen und Bundesgerichtsentscheide
• Die verschiedenen Standpunkte (Bund, Kantone, Gemeinde, Immobilienbesitzer und -verwalter, Mobilfunkbetreiber, Rundfunkbetreiber, Anwohner und Mobilfunkgegner)
• Technische Grundlagen: was ist Elektrosmog überhaupt?
• Elektrosmog und Gesundheit: Fakten, Risiken, Ungewissheiten
• Risikokommunikation
• Was sagt das Recht zum Thema? Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV), Vollzugshilfen und Bundesgerichtsentscheide
• Die verschiedenen Standpunkte (Behörden, Immobilienbesitzer und -verwalter, Betreiber NIS-erzeugender Anlagen wie SBB oder Elektrizitätswerke.

 

Wie werden wir arbeiten?

Erfahrene Experten aus der Privatwirtschaft, von den Behörden und aus der Forschung vermitteln praxisnah Grundlagen und geben zu den wichtigsten Themen vertieften Einblick. Die theoretischen Grundlagen werden anhand von aktuellen Fallbeispielen illustriert.

Zielpublikum

Schwerpunkt hochfrequente Strahlung Schwerpunkt niederfrequente Strahlung
Kantonale Fachstellen, Betreiber von NIS-relevanten Anlagen (Mobilfunk, Rundfunk, Betriebsfunk und weitere), Immobilienbesitzer und -verwalter, Vertreter von Banken und Versicherungen, Juristen und weitere Interessierte. Kantonale Fachstellen, Elektroinstallateure und -Fachhandel, Immobilienbesitzer und -verwalter, Vertreter von Banken und Versicherungen, Juristen und weitere Interessierte.