Modul DR1621

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Das Umweltschutzgesetz für NichtjuristInnen

Kursleiter/innenMaurus Bärlocher, Lic. iur., wissenschaftlicher Mitarbeiter Rechtsdienst 2, BAFU - OFEV Rechtsdienst 2, Bern
Lorenz Lehmann, Rechtsanwalt, Ecosens AG, Wallisellen
Salome Sidler-Müller, Fürsprecherin und stv. Leiterin Rechtsdienst 2, BAFU - OFEV Rechtsdienst 2, Bern
Urs Walker, Fürsprecher und Leiter Abteilung Lärmbekämpfung, BAFU - OFEV, Bern
Dauer2 Tage
Daten10.03.2016 und 11.03.2016
OrtBern-Liebefeld
TeilnahmegebührenCHF 1190.-
Wir werden dieses Modul im kommenden Jahr wieder anbieten. Wenn Sie ein E-Mail erhalten möchten, sobald der genaue Termin festgelegt ist, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen.

Zusammenfassung

Das Bundesgesetz über den Umweltschutz bildet das Kernstück des eidgenössischen Umweltrechts. Der Kurs behandelt die wichtigen Kapitel Immissionsschutz (Luftreinhaltung, Lärmschutz) sowie Abfälle und Altlasten mit den dazugehörigen umweltrechtlichen Instrumenten und korrekten verfahrensrechtlichen Vorgehensweisen.

 

   

 Dieser Kurs wird von der Vereinigung für Umweltrecht VUR, CHGEOL, der ÖBU, der Association romande pour la protection de l'eau et de l'air ARPEA, sowie Ecoparc empfohlen. Ihre Mitglieder erhalten 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

 

Worum geht es?

Das Umweltrecht des Bundes ist in zahlreichen Gesetzen festgeschrieben. Die Grundfragen des Umweltschutzes werden aber vorrangig durch das Umweltschutzgesetz geregelt. Heute sind kaum noch grössere Vorhaben denkbar, die nicht auf die eine oder andere Weise vom Umweltschutzgesetz erfasst werden. Für weite Teile der öffentlichen Verwaltung und für viele private Unternehmungen sind Grundkenntnisse dieses Gesetzes unerlässlich geworden.

Was möchten wir erreichen?

Die Teilnehmenden kennen nach dem Kurs die leitenden Prinzipien des des Immissions-, Abfall und Altlastenrechts. Sie verstehen die Funktionsweise der dazugehörigen umweltrechtlichen Instrumente und Verfahren, insbesondere der Umweltverträglichkeitsprüfung. Sie wissen, verschiedene Sachverhalte methodisch korrekt anzugehen und sind in der Lage, einfache Konfliktsituationen zu beurteilen und das korrekte Verfahren zur Lösung zu wählen und durchzuführen.

 

Was ist der Inhalt ?

  • Immissionsschutz: Lufthygiene, Lärmbekämpfung,
  • Abfall und Altlasten,
  • Verfahrensrecht, insbesondere Umweltverträglichkeitsprüfung.

 

Wie werden wir arbeiten?

Einführungsreferate zu den einzelnen Kursteilen, Anwendung der vorgestellten Rechtsnormen anhand von Fallbeispielen in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen im Plenum.

Zielpublikum

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bund, Kantonen und Gemeinden, die mit dem Vollzug der im Umweltschutzgesetz geregelten Rechtsbereiche zu tun haben, an Umweltverantwortliche in Industrie und Gewerbe, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Planungs- und Umweltberatungsbüros.
Die Inhalte des Modules „Umweltrecht für PrakterInnen“ werden als bekannt vorausgesetzt.