Modul DR1622

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Wald-, Naturschutz- und Gewässerschutzrecht für NichtjuristInnen

Kursleiter/innenThomas Abt, Abteilungsleiter, KWL, Bern
Berenice Iten, Rechtsdienst 3, BAFU, Bern
Christian Kilchhofer, Ecoptima AG, Bern
Thomas Vuille, Leiter Fischereiinspektorat, Fischereiinspektorat des Kantons Bern, Münsingen
Dauer2 Tage
Daten02.06.2016 und 03.06.2016
OrtBern-Liebefeld
Anmeldeschluss06.05.2016
TeilnahmegebührenCHF 1190.-
Wir werden dieses Modul im kommenden Jahr wieder anbieten. Wenn Sie ein E-Mail erhalten möchten, sobald der genaue Termin festgelegt ist, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen.

Zusammenfassung

Die Erhaltung des Waldes und der Artenvielfalt sowie der Schutz von Natur, Landschaft und Gewässern sind wichtige Gegenstände des Umweltrechts, die ausserhalb des Umweltschutzgesetzes geregelt sind. Der Kurs erläutert die wichtigsten Rechtsnormen und zeigt das methodisch korrekte Vorgehen in Konfliktfällen auf.

 

   

 Dieser Kurs wird von der Vereinigung für Umweltrecht VUR, CHGEOL, der ÖBU, der Association romande pour la protection de l'eau et de l'air ARPEA, sowie Ecoparc. Ihre Mitglieder erhalten 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

 

Worum geht es?

Wald-, Natur- und Heimatschutz-, Gewässerschutz-, Fischerei- und Jagdgesetz sind von zunehmender praktischer Bedeutung. Diese Umweltrechtsbereiche ausserhalb des Umweltschutzgesetzes sind aber den PraktikerInnen oft noch wenig bekannt.

Was möchten wir erreichen?

Die Teilnehmenden sind nach dem Kurs mit den wichtigsten Inhalten der genannten Umweltrechtsbereiche vertraut. Sie lernen die Zusammenhänge zwischen den entsprechenden Erlassen kennen, damit sie umweltrechtliche Problemstellungen den relevanten Rechtsnormen zuordnen und einfache Konfliktsituationen methodisch korrekt bearbeiten können.

 

Was ist der Inhalt ?

Überblick über die Gesetzgebung im Bereich der Walderhaltung, des Natur- und Gewässerschutzes und deren verfassungsrechtliche Grundlagen, Vertiefung folgender Inhalte.

  • Wald: Waldbegriff, Rodung und Rodungsersatz, Abgrenzung von Wald und Bauzonen, Waldabstand, Betreten und Befahren des Waldes, Waldbewirtschaftung.
  • Natur- und Heimatschutz: Grundsätze des Biotopschutzes, Schutz der Moore und Moorlandschaften, allgemeiner Landschaftsschutz.
  • Gewässerschutz: Schutz der Wasserqualität (insb. Abwasserbeseitigung, Grundwasserschutz), Schutz des Wasserregimes (insb. angemessene Restwassermengen, Schutz gegen Schwall und Sunk), Schutz der Gewässerstrukturen (insb. Sicherung des Gewässerraums, Revitalisierung).
  • Fischerei: Schutz und Aufwertung der Gewässerlebensräume; Erhaltung und Förderung der aquatischen Biodiversität.
  • Artenschutz: Grundsätze des Schutzes und der Nutzung der einheimischen Tier- und Pflanzenarten (inkl. Wildtiere, Fische und Krebse).

 

Wie werden wir arbeiten?

Referate zu den einzelnen Kursteilen, Anwendung der vorgestellten Rechtsnormen anhand von Fallbeispielen, in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen im Plenum.

Zielpublikum

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bund, Kantonen und Gemeinden, die mit dem Vollzug der genannten Rechtsbereiche zu tun haben, an Umweltverantwortliche in Industrie und Gewerbe sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Planungs- und Umweltberatungsbüros. Die Inhalte des Modules „Umwelrecht für PraktikerInnen“ werden als bekannt vorausgesetzt.