Modul DR1624

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Umweltrecht für PraktikerInnen

Kursleiter/innenJürg Hofer, ehemaliger Amtsleiter AUE Basel Stadt, Binningen
Clotilde Jenny, Cheffe de projet, HEIG-VD - Unité Management Durable, Yverdon-les-Bains
Christian Kilchhofer, Ecoptima AG, Bern
Salome Sidler-Müller, Fürsprecherin und stv. Leiterin Rechtsdienst 2, BAFU - OFEV Rechtsdienst 2, Bern
Dauer2 Tage
Daten18.02.2016 und 19.02.2016
OrtBern-Liebefeld
Anmeldeschluss22.01.2016
TeilnahmegebührenCHF 1190.-
Wir werden dieses Modul im kommenden Jahr wieder anbieten. Wenn Sie ein E-Mail erhalten möchten, sobald der genaue Termin festgelegt ist, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen.

Zusammenfassung

Das schweizerische Umweltrecht ist in verschiedenen Gesetzen und zahlreichen Verordnungen festgeschrieben. Der Kurs zeigt die Systematik sowie die Grundsätze des Umweltrechts auf und erläutert die wichtigsten umweltrechtlichen Instrumente. Für Praktiker im Umweltrecht sind aber auch das Planungsrecht sowie ein korrekter Verfahrensablauf wichtig. Aus diesem Grund werden auch die die Grundzüge des Planungsrechts sowie die verfahrensrechtlichen Vorgehensweisen behandelt, insbesondere bei Konfliktsituationen.

 

 

 Dieser Kurs wird von der Vereinigung für Umweltrecht VUR, CHGEOL, der ÖBU, der Association romande pour la protection de l'eau et de l'air ARPEA, Ecoparc, sowie FachFrauen Umwelt (FFU) empfohlen. Ihre Mitglieder erhalten 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

 

Worum geht es?

Heute sind kaum noch grössere Vorhaben denkbar, die nicht auf die eine oder andere Weise vom Umweltschutzrecht erfasst werden. Das Umweltrecht des Bundes ist aber komplex und auf viele Gesetze und Verordnungen verteilt und ist zudem mit dem Planungsrecht verzahnt. Für weite Teile der öffentlichen Verwaltung und für viele private Unternehmungen sind deshalb Kenntnisse über die Systematik dieses Rechts, dessen Grundsätze und konkrete Regeln unerlässlich geworden.

Was möchten wir erreichen?

Die Teilnehmenden haben nach dem Kurs einen Überblick über das schweizerische Umweltrecht. Zudem kennen sie die leitenden Prinzipien des Umweltrechts sowie des Planungsrechts und verstehen die Funktionsweise der wichtigsten umweltrechtlichen Instrumente. Sie sind in der Lage, Sachverhalte einem bestimmten Verfahren zuzuordnen und die Verfahren methodisch korrekt durchzuführen.

 

Was ist der Inhalt ?

  • Was ist Recht? Wer macht das Recht? Was regelt das Recht? Wie kann der Staat mit Hilfe des Rechts auf Menschen und Unternehmen einwirken?
  • Die Umweltgesetze im weiteren Sinn und im engeren Sinn: welche Gesetze regeln umweltrechtliche Belange? Was regelt das Umweltschutzgesetz?
  • Umweltschutz durch Planungs- und Baurecht: Planungsinstrumente, Planungsverfahren, Koordination von Umweltschutz und Raumplanung, Baurecht.
  • Verfahrensrecht: Recht auf Gehör, Verfügung, Öffentlichkeitsprinzip, Koordinationsprinzip, UVP, Beschwerderecht von Organisationen

 

Wie werden wir arbeiten?

Erfahrene Spezialisten leiten die einzelnen Kursteile und führen jeweils in die Thematik ein.
Die Anwendung der vorgestellten Rechtsnormen wird geübt mit praktischen Fallbeispielen in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen im Plenum.

Zielpublikum

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bund, Kantonen und Gemeinden, die mit dem Vollzug von Umweltrecht zu tun haben, an Umweltverantwortliche in Industrie und Gewerbe, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Planungs- und Umweltberatungsbüros sowie an weitere Interessierte, die das Umweltschutzrecht aus einer juristischen und bereichsübergreifenden Optik kennen lernen möchten.

 

Wer sind unsere Experten?

Jürg Hofer, Dr. iur., pens. Amtsleiter des Amts für Umwelt und Energie BS   
Salome Sidler, Fürsprecherin, Stv. Leiterin des Rechtsdienstes 2 im Bundesamt für Umwelt   
Christian Kilchhofer, ecoptima ag, Abteilungsleiter Arealentwicklung und Recht