Module DR12200

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Das Umweltschutzgesetz für NichtjuristInnen

ResponsablesMaurus Bärlocher, lic. iur., wissenschaftlicher Mitarbeiter Rechtsdienst 2, BAFU - Rechtsdienst 2, Bern
Salome Sidler-Müller, Fürsprecherin und stv. Leiterin Rechtsdienst 2, BAFU, Bern
Lorenz Lehmann, Rechtsanwalt und Präsident VUR, Ecosens AG, Wallisellen
Urs Walker, Fürsprecher und Leiter Abteilung Lärmbekämpfung, BAFU - OFEV, Bern
Durée2 jours
Dates15.03.2012 et 16.03.2012
LieuBern-Liebefeld
Délai d'inscription16.02.2012
Frais de participationCHF 1180.-
Nous allons de nouveau proposer ce module de formation durant l'année prochaine. Si vous souhaitez recevoir un courriel quand la nouvelle date est définie, nous vous prions de nous signaler votre intérêt.

Zusammenfassung

 

Das Bundesgesetz über den Umweltschutz bildet das Kernstück des eidgenössischen Umweltrechts. Der Kurs macht die Grundsätze sichtbar und erläutert die wichtigsten umweltrechtlichen Instrumente und verfahrensrechtlichen Vorgehensweisen, insbesondere in häufig vorkommenden Konfliktsituationen.

 

Dieser Kurs wird von der Vereinigung für Umweltrecht VUR, ÖBU, der Association romande pour la protection de l'eau et de l'air ARPEA, Ecoparc, sowie FachFrauen Umwelt (FFU) empfohlen. Ihre Mitglieder erhalten 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.


Worum geht es?

Das Umweltrecht des Bundes ist in zahlreichen Gesetzen festgeschrieben. Die Grundfragen des Umweltschutzes werden aber vorrangig durch das Umweltschutzgesetz geregelt. Heute sind kaum noch grössere Vorhaben denkbar, die nicht auf die eine oder andere Weise vom Umweltschutzgesetz erfasst werden. Für weite Teile der öffentlichen Verwaltung und für viele private Unternehmungen sind Grundkenntnisse dieses Gesetzes und des Umweltrechts im Allgemeinen unerlässlich geworden.

Was möchten wir erreichen?

Die Teilnehmenden kennen nach dem Kurs die leitenden Prinzipien des Umweltschutzgesetzes und verstehen die Funktionsweise der wichtigsten umweltrechtlichen Instrumente. Sie wissen einfache Konfliktsituationen methodisch korrekt anzugehen und sind in der Lage, Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bereichen des Umweltrechts zu erkennen.

Was ist der Inhalt ?

Im Kurs stehen folgende Aspekte im Vordergrund:

• Verfassungsgrundlagen des schweizerischen Umweltrechts,

• Bedeutung des Umweltschutzgesetzes im Verhältnis zu anderen umweltrelevanten Gesetzen des Bundes,

• Grundprinzipien des Umweltschutzgesetzes, wie Vorsorgeprinzip, Verursacherprinzip,

• Immissionsschutz (Lufthygiene, Lärmbekämpfung),

• Abfall inkl. Altlasten,

• Umweltverfahrensrecht, insbesondere Umweltverträglichkeitsprüfung und Beschwerderecht der Umweltorganisationen.

Wie werden wir arbeiten?

Einführungsreferate zu den einzelnen Kursteilen, Anwendung der vorgestellten Rechtsnormen anhand von Fallbeispielen in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen im Plenum.

Zielpublikum

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bund, Kantonen und Gemeinden, die mit dem Vollzug der im Umweltschutzgesetz geregelten Rechtsbereiche zu tun haben, an Umweltverantwortliche in Industrie und Gewerbe, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Planungs- und Umweltberatungsbüros und an weitere Interessierte, die das Umweltschutzgesetz aus einer juristischen und damit auch grundsätzlichen und bereichsübergreifenden Optik kennen lernen möchten.