Module DR1822

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Altlasten intensiv - Umgang mit Belastungsrisiken bei Immobilien. Nutzen und Grenzen des Katasters der belasteten Standorte. Aktuelle Rechtsfragen.

ResponsablesGudrun Bürgi-Schneider, Bürgi Nägeli Rechtsanwälte, Zürich
Thomas Eisenlohr, Filialleiter Dr. Heinrich Jäckli AG Winterthur, Dr. Heinrich Jäckli AG, Winterthur
Ursin Ginsig, Geschäftsführer Eberhard Recycling AG, Eberhard Recycling AG, Kloten
Michael Rüffer, Stv. Ressortleiter Altlasten, Ecosens AG, Wallisellen
Gerhard Schneider, Professeur, HEIG-VD - Unité Management Durable, Yverdon-les-Bains
Durée1 jour
Date07.06.2018
LieuZürich
Frais de participationCHF 470.-
Nous allons de nouveau proposer ce module de formation durant l'année prochaine. Si vous souhaitez recevoir un courriel quand la nouvelle date est définie, nous vous prions de nous signaler votre intérêt.

Zusammenfassung

An den "Altlastentagen intensiv", stehen aktuelle Fragen, neueste Entwicklungen sowie die "best practice" eines ökologisch sinnvollen und kosteneffizienten Vorgehens bei belasteten Standorten und Altlasten im Vordergrund.

Im Juni 2018 steht die Frage im Mittelpunkt, wie mit belasteten Grundstücken umgegangen werden soll: Wie können Risiken geschätzt und abgesichert werden? Wer trägt die Verantwortung, wer die Kosten? Was bringen Verträge und wie gestalte ich sie? Was bedeuten die gesetzlichen Vorgaben für die Baustelle und welche Kosten entstehen dadurch?

Wie immer werden von unseren hochkarätigen Juristen Rechtsfälle aus der Altlasten-Praxis und die neueste Entwicklung der Rechtsprechung und deren Auswirkungen behandelt.

Neben praxisnahen Vorträgen von hochkarätigen und erfahrenen Referenten aus Privatwirtschaft und von Behörden ist Zeit für Diskussion, Erfahrungsaustausch und Networking vorgesehen. 

 

Der Lehrgang steht unter der Schirmherrschaft des Bundesamts für Umwelt, der KVU Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter, der KOK Konferenz der Kantonsförster und der VUR Vereinigung für Umweltrecht. Ihre Mitarbeitenden oder Mitglieder erhalten Rabatt auf die Teilnahmegebühr (siehe Teilnahmebedingungen).

 

Tagungsprogramm (Beginn 13:00 Uhr)

Eintreffen, Kaffee, Saft, kleiner Imbiss (bis 13:30 Uhr)

Der Kataster der belasteten Standorte – ein wertvolles Tool für die Altlastenbearbeitung und die Bauvorhabenplanung.

Christiane Wermeille und Reto Tietz, BAFU, Bern

Ziele des Katasters, Inhalt der Kataster, heutige und künftige Nutzung

 

Der Kataster – ein Bauverhinderer?! Erfahrungen aus der kantonalen Praxis.

Guido Schmid, Amt für Umwelt und Energie, St. Gallen

Für welche Aufgaben verwenden die Kantone den Kataster? Welche Auswirkungen haben Katastereinträge auf Bauvorhaben? Welche Auswirkungen haben Falsch- oder Fehleinträge?

 

Belastungen bei Immobilien – in keinem Kataster verzeichnet, aber tägliche Realität

Thomas Eisenlohr, Dr. Heinrich Jäckli AG, Winterthur 
Ursin Ginsig, Eberhard Recycling, Kloten
Michael Rüffer, Ecosens, Wallisellen

Welche für Belastungen existieren, wie findet man sie, wie geht man als Bauherr damit um, wer ist für den korrekten Umgang verantwortlich? Was kosten Belastungen unter Maßgabe der seit 2005 geltenden Regularien heute und im historischen Vergleich? Empfehlungen für den Bauherrn.

 

Verträge – Chance für belastete Standorte?

Gudrun Bürgi, Bürgi Nägeli Rechtsanwälte, Zürich

Verträge können offene Fragen einer Lösung zuzuführen, langwierige Verfahren verhindern und Hürden aus Gesetz oder Rechtsprechung überwinden. Die festgelegten Vorgehensmechanismen transferieren Probleme in Lösungen; Risiken werden erkannt und geregelt. Ein belastetes Grundstück erhält eine Chance durch rechtzeitige Regelungen.

Wie kann man das Altlastenrisiko beim Grundstückserwerb absichern? Rückstellungen, Vertragsgestaltung, was ist vertraglich überhaupt möglich und erlaubt? Fragen zur Gewährleistung. Zwischeninvestor. Verbindung von Privatrecht und öffentlichem Recht. Je weniger man weiß, desto größer der Risikoabschlag: wie weit lohnen sich Untersuchungen?

 

Altlasten beim Design von Planungsprozessen berücksichtigen und damit beherrschen? Wunsch und Realität

Christoph Brun, Metron, Brugg

Von den ersten Ideen zur Entwicklung eines Areals bis zum realisierten Projekt: Der Prozess dauert über Jahre, es sind viele Schritte dazu nötig. Testplanungen folgen auf erste Marketingstrategien, Masterplanungen auf Testplanungen, Sondernutzungsplanungen auf Richtprojekte, Realisierungen auf Baugesuchsverfahren.

Die verschiedenen Schritte sollen vorausschauend aufeinander abgestimmt und die Altlastenthematik dabei stufengerecht berücksichtigt sein. Die Beteiligten erwarten, dass damit auch die Altlastenthematik beherrschbar wird. Das gelingt oft, aber nicht immer.

 

Aktuelle Rechtsprechung und Gerichtsentscheide

Iris Binder, Ecosens, Wallisellen 

 

Podium mit den ReferentInnen

Moderation Gerhard Schneider, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt, Yverdon-les-Bains

 

Apero riche ab 18:15 Uhr und informelle Diskussion

 

Zielpublikum

Die Tagung richtet sich an Fachleute aus der Immobilienbranche, Grundeigentümer, Bauherren, betroffene Unternehmen, Banken und Investoren, sowie an Gutachter, Notare oder Schätzer, sowie Fachstellen der öffentlichen Verwaltung.